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Ergebnisse

Bei der Europawahl haben 1551 Wähler des Landkreises unserer Liste Ihre Stimme gegebe. Wir danken für das Vertrauen. Wir hanen 4,4 Prozent der gültigen Stimmen erhalten.

Bei der Wahl zum Kreistag Güstrow erhielten wir 3,6 Prozent der Stimmen. Joachim Bielang und Helmut Peters wurden in den Kreistag gewählt.

In Güstrow erreichten wir 5,19 Prozent der Stimmen. Wir haben zwei Sitze im Stadtparlament, die durch Klaus Biener und Bernd Lippert besetzt werden.

Kommunalpolitische Erklärung zur Kommunalwahl 2009

BÜNDNISGRÜNE Ideen für ein nachhaltiges, gerechtes
und zukunftsorientiertes Mecklenburg-Vorpommern

Am 7. Juni 2009 finden in Mecklenburg-Vorpommern die nächsten Kommunalwahlen statt.

Wir wollen zulegen und streben einen Zuwachs unserer Mandate in den Kommunalparlamenten Mecklenburg-Vorpommerns an, denn BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wollen als Gestalter, Initiatoren und Impulsgeber für viele Projekte und neue Ideen in Bürgerschaften, Kreistagen, Stadt- und Gemeinderäten agieren. Wir BÜNDNISGRÜNE setzen uns ein für Ökologie und Nachhaltigkeit, für eine zukunftsorientierte Wirtschaftspolitik, für Bürger- und Menschenrechte, für Geschlechterge­rechtigkeit, für gerechte Bildungschancen und für Solidarität mit den Schwachen. Wir wollen und können Motor sein für eine nachhaltige, gerechte, bürgernahe und zukunftsorientierte Politik in Mecklenburg-Vorpommern.

Kommunaler Klimaschutz: Global denken und lokal handeln!

Die aktuellen Klimaprognosen zeichnen ein bedrohliches Bild. In diesem Jahrhundert wird ein Anstieg der Temperaturen und des Meeresspiegels mit dramatischen Auswirkungen für die Natur und die Menschen erwartet. Die Städte und Gemeinden Mecklenburg-Vorpommerns werden davon besonders betroffen sein. „Global denken – lokal handeln“, dieser Leitsatz der GRÜNEN ist daher aktueller denn je.

Energieeinsparung, Einsatz von effizienter Energietechnik und massiver Ausbau der erneuerbaren Energien schonen dabei nicht nur das Klima. Sie sorgen auch dafür, dass Aufträge und Wert­schöpfung in der Region verbleiben und Arbeitsplätze im Handwerk, in der Landwirtschaft und bei Dienstleistern geschaffen und gesichert werden. Die Kommunen selbst müssen aktiv werden. Das wollen wir anschieben. In den nächsten 20 Jahren wollen wir die Städte, Kreise und Gemeinden von Energieimporten weitgehend unabhängig machen. Der erste Schritt auf diesem Weg ist die energetische Sanierung der kommunalen Gebäude. Das spart den Kommunen langfristig viel Geld und schont die Umwelt.

Zukunft mit Perspektive: Ökologische Landwirtschaft und ein gentechnikfreies MV

Bio-Produkten gehört die Zukunft. Kaum ein Wirtschaftszweig hat so hohe Wachstumsraten zu verzeichnen. Ökologische Landwirtschaft ist gut für die Bauern, die Tiere und die Umwelt. Sie verzichtet auf Gentechnik, erzeugt viel weniger klimaschädliche Emissionen wie die konventionelle Landwirtschaft und sichert dabei mehr Arbeitsplätze. Wer Bio kauft, schützt nicht nur seine Gesundheit, sondern auch das Klima.

Wir wollen ein gentechnikfreies Mecklenburg–Vorpommern und wir werden daher in möglichst vielen Kommunalparlamenten durchsetzen, dass kommunale Flächen gentechnikfrei werden und bleiben. Wir wollen, dass in allen öffentlichen Einrichtungen biologisch erzeugte Lebensmittel aus der Region angeboten werden. Und wir wollen, dass bei der Bewirtschaftung kommunaler Wälder neben den ökonomischen auch die ökologischen Belange berücksichtigt werden.

Grüne Visionen: Kinderfreundlichkeit und eine bessere Bildung

Die Zukunft unserer Gemeinden hängt auch wesentlich davon ab, ob wir ein lebenswertes Umfeld für Familien und insbesondere für unsere Kinder schaffen und den Aufbruch in die Bildungsoffensive wagen. Kinderfreundlichkeit muss sich in der Stadtentwicklung, im Ortsbild, in der Verkehrspolitik, überall nieder­schlagen.

Die Mittelanforderungen der Schulen müssen in den kommunalen Haushalten Priorität genießen. Wir wollen in den Gemeinden eigene Projekte und die Vernetzung in der Berufsausbildung stärken. Kein Jugendlicher darf ohne Ausbildungsplatz bleiben. Wir wollen kommunale Volkshoch­schulen in die Lage versetzen, neben marktgängigen auch erweiterte innovative Angebote zu schaffen, z.B. in der politischen Bildung. Wir unter­stützen Initiativen zur Förderung alternativer Bildung und reformpädagogische Schulprojekte. Um mehr Unterstützung für Familien auch in der Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu schaffen, wollen wir die Kinderbetreuung von der Krippe bis zur Schule weiter in ihrer Vielfalt verbessern.

Green New Deal: Arbeitsplätze und nachhaltige Wirtschaft

Ausreichende Angebote an Arbeits- und Ausbildungsplätzen sind für die Attraktivität unserer Kommunen immens wichtig. Sie werden überdurchschnittlich oft von kleinen und mittleren Unternehmen und UnternehmensgründerInnen geschaffen. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN treten deshalb für die bestmögliche Unterstützung dieser Unternehmen ein. Es muss sichergestellt werden, dass die Verwaltungen die Initiativen der Unternehmer unterstützen („One-Stop-Agency“).

Wir GRÜNE setzen auf die Stärkung der regionalen Wirtschaftskreisläufe. Vor allem in den Bereichen Energie, Bio-Lebensmittel und sanfter Tourismus gibt es in Mecklenburg–Vorpommern ein riesiges Potenzial. Besonders hier gilt: mit BÜNDNISGRÜNEN Ideen lassen sich schwarze Zahlen schreiben.

Wir wollen, dass die regionale Arbeitsmarktpolitik in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit einer kritischen Bestandsaufnahme unterzogen und ihre Möglichkeiten konsequent genutzt werden.

Wichtiger Standortfaktor: Kultur als kreativer Motor

Kultur ist einer der kreativsten Motoren der Gesellschaft. In der Kommune ist sie ein wichtiger Standortfaktor auch für die Wirtschaft, die zunehmend neben fachlicher Qualifizierung auch kulturelle und interkulturelle Kompetenz und Rahmenbedingungen braucht. Dieses Potenzial dürfen die Städte und Gemeinden nicht ungenutzt lassen.

Daher treten wir ein für den Erhalt der Theaterlandschaft in ihrer derzeitigen Vielfalt. Dabei müssen die Kommunen durch eine verbesserte Landesförderung entlastet werden. Und wir wollen die zahlreichen kleinen Kulturinitiativen, die es überall im Land gibt, erhalten und zukünftig besser unterstützen.

Bürgernähe und Transparenz: Mehr Demokratie in der Kommune

In unseren Kommunen bestehen oft erhebliche Demokratiedefizite. Wir wollen, dass Entscheidungen transparent vorbereitet, in öffentlichen Sitzungen gefasst und den Bürgerinnen und Bürgern ausreichend dargelegt werden. Das Miteinander vor Ort lebt von der Möglichkeit der Bürgerinnen und Bürger, mitzubestimmen und sich engagieren zu können. Wir BÜNDNISGRÜNE wollen die Menschen, die schließlich unmittelbar von den Entscheidungen der Kommunalparlamente betroffen sind, so eng wie möglich in die Entscheidungsprozesse einbinden. Das ist gerecht, demokratisch und bürgernah.

Demokratie wird durch Bürgerbeteiligung gelebt. Dazu gehören Transparenz und eine offensive Informationspolitik sowie die Stärkung regionaler Initiativen und Institutionen. Denn Transparenz und Beteiligung sind die besten Mittel gegen Politikverdrossenheit. Für uns BÜNDNISGRÜNE
sind bürgerschaftliches Engagement und ehrenamtliche Tätigkeit wesentliche Aspekte einer solidarischen, weltoffenen und demokratisch aktiven Zivilgesellschaft.

Der 7. Juni 2009 bietet die Chance, dass Landkreise, Städte und Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern klimafreundlicher, ökologischer, sozialer und bürgerfreundlicher werden.

GRÜNE Vorstellungen sind schon längst in den Köpfen vieler Menschen angekommen.

Wer grün denkt, der muss jetzt auch GRÜN wählen!

Unser Land braucht BÜNDNISGRÜNE Ideen in den kommunalen Parlamenten für ein nachhaltiges, gerechtes, bürgernahes und zukunftsorientiertes Mecklenburg-Vorpommern!

Beschluß der Landesdeligiertenversammlung am 21. März 2009 in Waren

 

 

 


Bündnis 90 / Die Grünen stehen 2009 für ökologische und moderne Wahlwerbung

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(18. Februar 2009) Der Kreisverband Güstrow von Bündnis 90 / Die Grünen hat am 18. Februar 2009 einen neuen Vorstand gewählt.
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(09. Oktober 2008) Die bündnisgrüne Europaabgeordnete Elisabeth Schroedter ist am Montag, den 13. Oktober um 19 Uhr zu Gast in Güstrow.
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(17. April 2008) Wir sind mit Klaus Biener, unserem eigenen Kandidaten, in die Wahl gegangen und konnten mit 5,4% einen Achtungserfolg erringen. In der Stichwahl empfehlen wir jetzt die Wahl von Lutz da Cunha (SPD).
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(18. März 2008) Klaus Biener hat Christian Menzel (SVZ) ein Interview über seine Vorstellungen und Ziele als Landrat gegeben.
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